| |
Presse Archiv
18.11.2004 - Standortnetz soll enger geknüpft werden
Ein engeres Netz erhöhe die Flexibilität und könne die Kosten senken helfen. Daher wurde in Rom beschlossen, dieses Projekt voranzutreiben. Wie berichtet (DVZ 25.09.2004) sucht die Speditionskooperation verstärkt Mitglieder in den osteuropäischen Ländern. Interessenten werden gebeten, die Homepage zu besuchen und zu überlegen, ob sie unter dieser neuen Konstellation ihren Standort anbieten wollen. (DVZ 18.11.2004)

25.09.2004 - Mitstreiter gesucht
Die Speditionskooperation Ifa sucht weitereMitglieder in Osteuropa. Ist das Netz im Westen so gut wie komplett, sind auf der Landkarte Osteuropas noch einige weiße Flecken zu füllen.
Verstärkt auf den Ausbau Ihres Netzes in Osteuropa setzt die Speditionskooperation International Forwarding Association (Ifa). Die 1992 von damals nur einer Handvoll Unternehmen gegründete Vereinigung mit Sitz im niederländischen Venlo verfügt inzwischen über Mitglieder in fast allen westeuropäischen Staaten. In Osteuropa hingegen ist die Gemeinschaft erst in nur sechs Ländern vertreten – Estland, Polen, Slowakei, Ungarn, Bulgarien und Tschechien.
Die Kooperation umfasst inzwischen 39 Unternehmen an 42 Standorten (siehe Tabelle). Sinn und Zweck des Vereins ist die gegenseitige Unterstützung der Mitglieder untereinander.
Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Landverkehr, aber viele Mitglieder bieten auch Luft- und Seeverkehre an. Ziel ist es, das Netz europaweit auszubauen – mehr als 60 Unternehmen könnten es nach Einschätzung von Ifa-Präsident Werner H. Beuckens dann sein (DVZ 20.12.2003)
Das Besondere an der Vereinigung ist, dass sie, anders als andere Kooperationen, nach außen, also zur Kundschaft hin, nicht als solche auftritt. Die Zusammenarbeit findet also eher im Stillen, im Verhältnis untereinander statt.
Es gibt auch keinen einheitlichen Preis, geschweige denn eine Preisliste. Die Unternehmen bleiben rechtlich gesehen vollkommen selbstständig und verhandeln über Preise individuell.
Unter der Voraussetzung, dass der Bewerber mindestens zehn Personen im grenzüberschreitenden Bereich beschäftigt, mindestens fünf internationale Linienverkehre unterhält, sein Unternehmen sich zu 51 Prozent in Privathand befindet und er mit namhaften Partnern im Ausland arbeitet, steht dem Beitritt nichts imWege. Vor Eintritt in die Ifa findet eine Bonitätsprüfung statt.
Zu den Pflichten der Mitglieder gehört es, jährlich mindestens einen Linienverkehr mit einem Partner aus der Organisation aufzubauen. Was ihre übrigen Aktivitäten angeht, haben sie jedoch völlig freie Hand. Aufnahmegebühr und Jahresbeitrag belaufen sich auf 1500 EUR, für Filialen ist jeweils die Hälfte zu entrichten. Hinzu kommt jährlich ein Betrag von 300 EUR für einen Solidaritätsfonds, der in dem Falle zur Verfügung steht, sollte ein Mitglied durch den Konkurs eines anderen finanziell geschädigt werden. Die Zusammenarbeit kann nicht einseitig aus nichtigemGrund gekündigt werden.Wer dies dennoch tut,
verliert gleichzeitig die Ifa-Mitgliedschaft.
Die Ifa fungiert auch als Informationsbörse ihrer Mitglieder. Dafür sorgen die zwei Mal im Jahr an jeweils unterschiedlichen Orten stattfindenden Informationsveranstaltungen, auf denen sich die Partner treffen, um neue Geschäfte und etwaige Probleme auszuräumen. Das nächste dieser Treffen
findet im Oktober in Rom statt. Interessenten, die in den Verein aufgenommen werden wollen, können sich per E-Mail wenden an: ifa@ifa-frankfurt.de (DVZ 25.09.2004)

03.06.2003 - IFA begrüßt vier neue Mitglieder im Verbandn
(sm) Vier neue Mitglieder begrüßte die International Forwarding Association (IFA), Venlo, auf ihrer turnusmäßigen Hauptversammlung am 17. Mai im slowakischen Bratislava. Namentlich sind das die Cotransa S.A., Madrid; Schmalz + Schön GmbH, Fellbach/Stuttgart; Sundqvist Ab, Jakobstad/Finnland und Transorient, Istanbul.
Damit besteht der Speditionsverbund, der im Begriff ist, ein europäisches Verkehrsnetz von bis zu 50 unabhängigen Speditionen zu errichten, zurzeit aus 36 Mitgliedern.
Wie es in einer Pressemitteilung weiter heißt, will die Vereinigung sich mit Blick auf die EU-Ost-Erweiterung stärker auf die osteuropäischen Länder ausdehnen. Zumal die IFA im westeuropäischen Bereich bereits sehr gut positioniert sei. In Bratislava sei dies ein wichtiger Punkt der Tagesordnung gewesen.
Gastgeber in der slowakischen Hauptstadt war das örtliche Mitglied CT Cargo Transport Spol. S.R.O. Das nächste Treffen findet im Oktober in Budapest statt. (DVZ 03.06.2003)

|